Beim Privatradio-Tag im Bayerischen Landtag ist es um die weiteren Perspektiven der Branche gegangen. Dazu eingeladen hatten der Verband Bayerischer Lokalrundfunk und die Vereinigung Bayerischer Rundfunkanbieter. Besonders den Erhalt des Lokalradios hält Finanzstaatssekretär Martin Schöffel für wichtig:
Das Lokalradio ist ja praktisch das Nervensystem des gesamten Rundfunks. Da schlägt das Herz, da ist man nahe dran. Und da freut man sich doch auch, wenn Dinge aus der Heimat berichtet werden und über das Örtliche die Menschen auch dann informiert werden.“
Trotz der momentan wirtschaftlich schwierigen Lage in Deutschland, möchte Schöffel weiterhin gemeinsam mit Ministerpräsident Markus Söder lokale Radio- und Fernsehsender unterstützen.
Mit dabei waren auch die Landtagsabgeordneten für die Euroherz-Region – darunter der Freie-Wähler-Abgeordnete für Kulmbach und Wunsiedel, Rainer Ludwig:
Ich glaube, allen voran gilt es erst einmal, die Bürokratie abzubauen. Dann glaube ich, ist es für die Lokalsender eine große Hilfe, dass wir von den UKW-Frequenzen auch einen Spagat finden, hin zum digitalen DAB+-Radio. Zum Zweiten suchen wir natürlich auch nach Lösungen, entsprechende Fördermaßnahmen zu generieren.“
Der Hofer CSU-Abgeordnete Kristan von Waldenfels hält eine finanzielle Unterstützung des Lokalradios generell für wichtig:
Ich denke es ist ganz wichtig, dass man über die bayerische Landeszentrale für Medien, über die ja auch gewisse Gelder verteilt werden, auch die Lokalnachrichten und Lokalsender mit besonderen Sendereihen bedenkt und dass da auch der Austausch, wie wir es sehen, auch im bayerischen Landtag, funktioniert.“
Allein in Bayern hören täglich über vier Millionen Menschen Privatradio.