Wer schon ein Elektroauto fährt, dem können die hohen Preise an den Tankstellen gerade egal sein. Wer überlegt, eins anzuschaffen, muss auch daran denken, wo er das E-Auto laden kann. Und das ist gerade in den Innenstädten bei Mehrfamilienhäusern sehr schwierig, weil die Ladeinfrastruktur fehlt.
Das soll sich mit einem neuen Förderprogramm des Bundesverkehrsministeriums ändern. Das Klimaschutzmanagement des Landkreises Hof macht darauf aufmerksam. Vermieter, Wohnungseigentümergemeinschaften, Wohnungsbaugesellschaften und Unternehmen mit Wohnimmobilien können bis zum 10. November Fördermittel beantragen. Wichtig ist, dass die Ladestation der gemeinschaftlichen Nutzung zugutekommt. Pro Stellplatz sind 2.000 Euro für die vollständige Elektrifizierung drin.
Förderberechtigt sind unter anderem Wohnungseigentümergemeinschaften, private Vermieter, Wohnungsbaugesellschaften sowie Unternehmen mit Wohnimmobilien. Voraussetzung ist, dass die Maßnahmen gemeinschaftlich umgesetzt werden. So müssen mindestens 20 Prozent der Stellplätze und mindestens sechs Stellplätze vollständig elektrifiziert werden. Einzelne Ladepunkte werden nicht gefördert.
Die Förderung erfolgt pro Stellplatz und beträgt bis zu 2.000 Euro – abhängig von der Ausstattung. Neben der Installation von Wallboxen wird insbesondere auch die grundlegende Infrastruktur wie Stromleitungen, Netzanschlüsse und bauliche Maßnahmen unterstützt. Damit soll eine zukunftsfähige und erweiterbare Ladeinfrastruktur geschaffen werden.
Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie unter: www.laden-im-mehrparteienhaus.de. Sollten Fragen rund um das Thema Ladeinfrastruktur oder zum Förderprogramm auftreten, können sich Interessierte gerne an das Klimaschutzmanagement des Landkreises Hof unter der Telefonnummer 09281/57-524 oder per Mail an klimaschutz@landkreis-hof.de wenden.