Polizeistatistik Oberfranken – mehr Drogenhandel

15. März 2023 , 15:21 Uhr

Nach dem Wegfall einiger Corona-Beschränkungen hat das gesellschaftliche Leben im letzten Jahr wieder Fahrt aufgenommen. Das zeigt auch die aktuelle Kriminalstatistik für Oberfranken 2022. Demnach kommen Straftaten, die es während der Corona-Pandemie so gut wie gar nicht gegeben hat, wieder vermehrt vor.  Zum Beispiel wird in der Grenzregion wieder mehr mit Drogen gehandelt. Den stärksten Zuwachs hat es aber bei den Callcenter-Betrugsfällen, wie Schockanrufen, politisch motivierten Straftaten und den Taten gegen die sexuelle Selbstbestimmung gegeben. Hier geht es vor allem um die Verbreitung pornografischer Inhalte. Ohne ausländerrechtliche Fälle, hat es über 600 Straftaten mehr gegeben als im Vorcoronajahr 2019. Die Aufklärungsquote der oberfränkischen Polizei liegt über 70 Prozent und ist die zweithöchste im Freistaat.

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