Neunjähriger nachts alleine in der Innenstadt unterwegs
Bayreuth. Besorgte Passanten verständigten am Donnerstagabend die Polizei, nachdem sie gegen 22.40 Uhr einen neunjährigen Jungen mit seinem Schulranzen alleine im Bereich des Opernhauses angetroffen hatten.
Die Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt nahmen sich des Jungen an und brachten ihn zu seiner Mutter nach Hause.
Nach Angaben der Mutter hatte diese bereits nach ihrem Sohn gesucht.
Bereits am Mittwochabend war der Neunjährige gegen 22.00 Uhr in einem Bayreuther Dönerimbiss aufgefallen. Der Betreiber hatte aufgrund der späten Uhrzeit und der alleinigen Anwesenheit des Kindes ebenfalls die Polizei verständigt. Auch bei diesem Einsatz wurde der Junge von den Beamten nach Hause gebracht.
Die Polizei prüft den Sachverhalt unter jugendschutzrechtlichen und fürsorgerischen Gesichtspunkten.
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Schreie im Bereich eines Waldgebiets – Polizei sucht ohne Ergebnis
Bayreuth. Ebenfalls am Donnerstagabend gingen bei der Polizei Meldungen über wiederholte hohe Schreie und Hilferufe im Bereich der Hohen Straße, des Teufelsgrabens und des Elfenwegs ein.
Ein Zeuge hatte die Schreie nach eigenen Angaben über einen Zeitraum von rund 20 Minuten in unregelmäßigen Abständen wahrgenommen. Auch eine eingesetzte Streifenbesatzung konnte einen entsprechenden Schrei hören. Im Rahmen der anschließenden Nahbereichsfahndung wurden aus Richtung eines angrenzenden Waldgebiets erneut Schreie wahrgenommen. Auf Rufe der Polizeibeamten erfolgte keine Reaktion.
Daraufhin suchten mehrere Streifenbesatzungen gemeinsam mit einem Polizeihubschrauber den betreffenden Bereich ab. Eine hilfsbedürftige oder gefährdete Person konnte dabei nicht festgestellt werden. Weitere Schreie waren im Anschluss nicht mehr wahrnehmbar.
Im Rahmen der Absuche stellten die Einsatzkräfte lediglich einen Fuchs fest. Nach polizeilicher Recherche können Füchse Laute von sich geben, die menschlichen Schreien beziehungsweise Hilferufen ähneln.
Eine konkrete Gefahrenlage konnte nicht festgestellt werden.