Verkehrsunfall mit Unfallflucht
CREUßEN, B2. PKW-Fahrerin fährt gegen Leitplanke, dreht sich dabei um die eigene Achse und setzt die Fahrt anschließend fort. Am frühen Samstagmorgen, 25.04.2026, gegen 05:30 Uhr, verlor eine 48-jährige Frau aufgrund von starker Müdigkeit die Kontrolle über ihren Pkw, kam von der Fahrbahn ab und fuhr gegen die rechte Leitplanke. Nach dem Aufprall setzte sie ihre Fahrt nach Hause in verlangsamtem Tempo fort – ohne den Unfall zu melden oder die Unfallstelle ordnungsgemäß zu räumen. Beim Zusammenstoß mit der Leitplanke verblieben mehrere Fahrzeugteile auf der Straße verstreut – unter anderem das Kennzeichens des Verursacher-PKW. Eine später folgender PKW überfuhr diese Fahrzeugteile und wurde dabei ebenfalls beschädigt (ca. 500 Euro Sachschaden). An der Leitplanke entstand ein Sachschaden von ca. 3000€, am PKW der Unfallverursacherin ca. 10.000€. Die deutsche Fahrerin blieb unverletzt. In Zusammenarbeit mit der polizeilich verständigten Straßenmeisterei konnte die Unfallstelle gesichert und geräumt werden. Die Unfallverursacherin konnte Zuhause angetroffen werden – es wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Unerlaubtem Entfernen vom Unfallort („Unfallflucht“) eingeleitet. Ihr Führerschein wurde beschlagnahmt.
Verkehrsunfall mit Personenschaden
CREUßEN. 28-jähriger Kraftradfahrer fährt gegen Mauer und überschlägt sich. Am Samstagabend, 25.04.2026, fuhr ein 28-jähriger, oberfränkischer Fahrer mit seinem Kraftrad in Creußen alleinbeteiligt gegen eine Mauer. Trotz Einleitung einer Bremsung habe das Fahrzeug nicht verzögert, so dass von der Fahrbahn abgekommen und mit der Mauer kollidiert sei. Dabei überschlug er sich. Er kam mit leichten Verletzungen ins Klinikum Bayreuth. Am Kraftrad entstand ein Schaden von ca. 3000 Euro – die Mauer wurde nicht beschädigt. Polizeibeamte der PI Pegnitz nahmen die Ermittlungen zur Unfallursache auf.
Fahndungstreffer auf der Autobahn
A9, Richtung Berlin: Fahrzeug flüchtet mit 200km/h vor der Polizei. Am Sonntagabend, 26.04.2026, gegen 22 Uhr, sollte auf der Autobahn A9 ein mit zwei Mann besetzter PKW einer Kontrolle unterzogen werden. Der Fahrer versuchte dies durch Flucht zu verhindert. Dabei schaltete er vorübergehend die Scheinwerfer aus und erreichte Höchstgeschwindigkeiten von 200 km/h. An der Anschlussstelle Trockau fuhr er von der Autobahn ab und kam im Ort zum Stehen. Er flüchtete dort aus seinem Fahrzeug in eine nahegelegene Hecke, um sich vor der Polizei zu verstecken. Der 40-jährige, moldawische Beifahrer blieb im Fahrzeug. Beide Personen konnten durch die eingesetzten Streifen widerstandlos festgenommen werden. Der 40-jährige, deutsche Pkw Fahrer stand offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, sodass eine Blutentnahme erfolgte. Gegen den Fahrer wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet: Er hat keinen Führerschein, der Pkw war weder versichert noch zugelassen und mit entwendeten Kfz-Kennzeichen versehen. Im Pkw befanden sich mehrere hochwertige Uhren unbekannter Herkunft – sie wurden sichergestellt. Nach Abschluss der Sachbearbeitung wurden die beiden Personen wieder auf freien Fuß gesetzt.
red