Pfadfinder bekommen Hitzeschlag in Bus: Polizei ermittelt wegen Körperverletzung

22. Juli 2024 , 11:59 Uhr

Die heißen Temperaturen sind für viele ohnehin schon anstrengend genug. In einem Fahrzeug kann das auf Dauer sogar gefährlich sein. So ging es auch einer Pfadfindergruppe aus Hessen. Sie waren in einem völlig überhitzten Bus unterwegs. Bei Lichtenfels ist schließlich der Rettungsdienst angerückt. Einige der Jugendlichen hatten einen Hitzeschlag erlitten, anderen hatten mit Kreislaufproblemen zu kämpfen. Fünf von ihnen mussten sogar ins Krankenhaus. Im Bus war die Klimaanlage nicht eingeschaltet. Wie die Polizei nun mitteilt, sind die technischen Untersuchungen am Bus abgeschlossen. Demnach hat es keinen technischen Fehler gegeben, der Busfahrer hatte die Klimaanlage schlichtweg nicht eingeschaltet. Gegen ihn ermittelt die Polizei nun wegen des Verdachts der Körperverletzung. Den Pfadfindern geht es mittlerweile wieder gut. Sie konnten ihre Reise fortsetzen.

Das könnte Dich auch interessieren

07.04.2026 Ohne Grund zugeschlagen In Coburg zugeschlagen – Bereits am Ostersonntag hat ein Unbekannter einen 18-Jährigen am Oberen Bürglaß angegriffen – laut Polizei offenbar grundlos. Der verletzte Syrer wurde mit einem Oberarmbruch ins Klinikum gebracht. Der unbekannte Täter flüchtete Richtung Landestheater, vermutlich war ein unbeteiligter Begleiter dabei. Wer hat Hinweise zur Tat oder dem Täter? 07.04.2026 Schwerer Sturz: Motorradfahrer bei Tschirn schwer verletzt Bei Tschirn im Landkreis Kronach ist gestern ein Motorradfahrer schwer gestürzt. Der 26-Jährige war gestern Abend mit seiner KTM kurz vor 17 Uhr von Nordhalben Richtung Tschirn unterwegs. In einer langgezogenen Rechtskurve kam der junge Mann offensichtlich alleinbeteiligt mit dem Motorrad nach links auf die Gegenfahrspur und prallte dort gegen die Leitplanke. Er erlitt schwere, 07.04.2026 Erster "Nightwalk" für Frauen in Bayreuth In Bayreuth gibt es ein neues Angebot, das für mehr gefühlte Sicherheit sorgen soll. Am kommenden Montag (13.4.) startet erstmals ein sogenannter „Nightwalk“ für Frauen. Bei einem begleiteten Spaziergang durch dunkle Straßen sollen die Teilnehmerinnen lernen, selbstbewusster aufzutreten und mit Unsicherheiten umzugehen. Organisiert wird das Ganze von der Beratungsstelle Avalon gemeinsam mit der Stadt. Los 07.04.2026 Flüchtlingszahlen gehen zurück: Weniger Asylbewerberunterkünfte im Kulmbacher Land Die Zahl der Flüchtlinge im Kulmbacher Land sinkt stetig. Nach Angaben der Regierung von Oberfranken sind aktuell im Landkreis Kulmbach 1.151 Asylsuchende und Geflüchtete untergebracht. 2023 waren es noch 1300. In der Bayerischen Rundschau gibt Oliver Hempfling, Abteilungsleiter für öffentliche Sicherheit am Landratsamt, einen Überblick. Demnach wurden auch schon Asylbewerberunterkünfte im Landkreis Kulmbach aufgegeben und