Seit Dezember ist die Perlenroute fertig – also der Radweg zwischen Oberkotzau über Rehau, Schönwald und Selb bis nach Asch in Tschechien. Acht Jahre hat die Planungs- und Bauzeit gedauert, bis die Perlenroute durchgängig befahrbar war. Der letzte Step nun: Neun neue Infotafeln entlang des Radwegs. Die zeigen die Geschichte der gemeinsamen Grenzregion, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Rehau. Ihr findet die Tafeln in Oberkotzau, Wurlitz, Rehau, Eulenhammer, Perlenhaus, Schönwald, Plößberg, Wildenau und Asch.
Der Name Perlenroute hat übrigens doppelte Bedeutung: Die Flüsse und Bäche entlang des Radwegs beherbergen unter anderem die größten Vorkommen der Flussperlmuscheln in ganz Europa. Und die vier Hauptorte entlang der Eisenbahnstrecke „Oberkotzau – Rehau – Schönwald – Selb – Asch“ waren einst Standorte von Porzellan- und Textilfabriken – ähnlich aufgereiht wie eine Perlenkette.