Der Kampf um das Eisstadion in Pegnitz geht mittelfristig in die nächste Runde. Rund 3 Jahre ist es her, seitdem eine Gruppe aus über 100 Ehrenamtlichen den Betrieb im Pegnitzer Eisstadion gerettet hat. Möglich machen das seitdem besonders zehntausende freiwillige Stunden vom Kassenhäuschen über die Eisbereitung bis zur Buchhaltung oder Spendersuche. Außerdem gab es eine Starthilfe von der Stadt, um die neue Eisbereitungsanlage möglich zu machen. Neue Sorgen macht jetzt der sich zunehmend verschlechternde Zustand der Infrastruktur. Um die Zukunft in den nächsten Jahren zu sichern braucht die Betreibergesellschaft zusätzliche Unterstützung von außen, sagt der Vorstand der Betreibergesellschaft Mark Gerstner:
Natürlich muss die Kommune wieder mit ins Boot. In allererster Linie mal als Antragsteller. Das wissen wir, das können wir als Arena-UG alleine nicht leisten. Wir haben ja keine gesicherte Stätte. Also wir haben aktuell einen Pachtvertrag, der zeitlich begrenzt ist. Eine langfristige Pacht ist momentan nicht möglich seitens der Stadt. Wir haben kein Eigentum. Also wir können aktuell auch gar keinen Förderantrag stellen.
Zu dem Investitionsstau von rund 40 Jahren kommt die dringende Notwendigkeit eines Daches für das Stadion. Der Bebauungsplan für die nebenan geplante Justizschule macht das, Stand jetzt, unausweichlich. Die konkrete Bitte der Betreiber an die Entscheidungsträger in der Stadt: einen Plan für die dringend notwendige Sanierung machen und gemeinsam einen Weg für die Finanzierung finden. Zum Beispiel über Förderungen aus Bund und Land. Der aktuelle Pachtvertrag mit der Stadt läuft noch bis zum Sommer 2027.
jt