Hoher Wasserverbrauch, hoher CO2-Ausstoß und der Einsatz von Chemikalien – die Klamottenherstellung gehört zu den umweltschädlichsten Branchen weltweit. Das Öko-Institut, die Hochschule Niederrhein und die Hochschule Hof haben jetzt in einer neuen Studie Vorschläge für nachhaltiges Ökodesign von Textilien erarbeitet. Untersucht wurden demnach vor allem T-Shirts, Jeans und Funktionsjacken. Der Fokus liegt dabei auf der Haltbarkeit, der Reparierbarkeit und der Recyclingfähigkeit von Kleidung. Damit mehr Kleidung recycelt werden kann, ist es wichtig, Ersatzteile da zu haben und Materialmischungen zu reduzieren, heißt es in einer Mitteilung. Ziel ist es demnach, kurzlebige Produkte vom Markt zu verdrängen. Die Ergebnisse der Studie sollen in die neue EU-Ökodesign-Verordnung einfließen und damit zur nachhaltigen Textilproduktion beitragen.