Die drei großen Wirtschaftskammern in Oberfranken – die Industrie- und Handelskammern in Bayreuth und Coburg und die Handwerkskammer – gehen die Politik deutlich an. Sie kritisieren, dass vom 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für die Infrastruktur bisher kaum etwas bei den Unternehmen angekommen sei. Das Vertrauen in die Politik sei deshalb stark erschüttert. In der sogenannten „Bamberger Erklärung“ fordern die Kammern jetzt klare Reformen: weniger Bürokratie, niedrigere Steuern und sinkende Kosten für Energie und Arbeit. Die Lage sei ernst, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Seit Jahren wachse die deutsche Wirtschaft kaum noch. Viele Unternehmen investierten nicht mehr oder wanderten ab.
mso