Die Hochschule Hof arbeitet mit Partnern aus Deutschland und der Ukraine an einem Projekt, das mehr Infos als nur die Pegelstände der Flüsse vorhersagt. Es soll zusätzlich auch abschätzen, welche Straßen, Gebäude oder kritische Infrastruktur im Ernstfall überflutet werden würde. Das könnte für Feuerwehr, Katastrophenschutz und Behörden wertvolle Zeit bringen – etwa für die Sperrung von Straßen oder die Vorbereitung von Evakuierungen. Aktuell steht das Projekt noch am Anfang, es läuft bis Januar 2028. Darauf aufbauend soll ein Konzept entstehen, das sich auch auf andere europäische Regionen übertragen lässt. Zuletzt haben sich die Projektpartner bei einem Workshop ausgetauscht. Zentral waren die Modernisierung und der Betrieb von Messnetzen sowie die Frage, wie die gesammelten Infos genutzt werden können.
Das Projekt heißt „RiFFER-EU“, was für „Risikobasierte Hochwasservorhersage für den Katastrophenschutz in Europa steht.