Oberfränkische Wiesenfeste sind Immaterielles Kulturerbe: Statements aus der Region

25. März 2026 , 06:02 Uhr

Es ist ein bedeutender Erfolg für die Landkreise Hof und Wunsiedel und die gesamte Region – das sagt das Landratsamt Hof dazu, dass 31 Wiesenfeste in Oberfranken jetzt offiziell Immaterielles Kulturerbe sind. Damit werde eine jahrhundertealte Tradition gewürdigt, die für Heimatverbundenheit, gesellschaftlichen Zusammenhalt und ehrenamtliches Engagement steht. Hofs Landrat Oliver Bär:

Diese Auszeichnung zeigt allen, die sich für unsere Heimatfeste engagieren – ob Standbesitzer, ob Vereinsmitglied oder ob Schülerinnen oder Schüler, die beim Umzug mitlaufen – dass sie sich für etwas Besonderes engagieren, etwas, was unsere Heimat auszeichnet.

Die Bewerbung der Wiesenfeste als Immaterielles Kulturerbe hatte Oliver Bär zusammen mit Kreisheimatpfleger Bertram Popp vor gut einem Jahr angestoßen, heißt es. Beteiligt war auch der Hofer Landtagsabgeordnete Kristan von Waldenfels:

Überhaupt muss man sagen, dass gerade in dieser Zeit, in dieser verrückten Welt, in der wir leben, so etwas wie Heimat zu haben, das Heimatgefühl, etwas ganz, ganz Wichtiges ist.

Für den Wunsiedler Landrat Peter Berek sind unsere Heimat- und Wiesenfeste

Mehr als nur Veranstaltungen – sie sind Ausdruck unserer Identität und unseres Zusammenhalts

,heißt es in einer Mitteilung.

Der Wunsiedler Landtagsabgeordnete Holger Grießhammer nennt die Wiesenfeste außerdem

Ein herausragendes Beispiel für Zusammenhalt und Lebensfreude.

Die entsprechende Urkunde wird bei einem Festakt im Juli im Bayerischen Finanz- und Heimatministerium übergeben.

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