Die Metall- und Elektro-Betriebe in Oberfranken stecken weiter in der Krise. Laut einer aktuellen Umfrage bewerten die Firmen ihre Geschäfte im In- und Ausland negativ. Das teilen die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm aktuell mit. Nur 13 Prozent der oberfränkischen Unternehmen wollen ihre Produktion erhöhen, über ein Viertel plant Rückgänge. Auch bei den Investitionen ziehen fast zwei Drittel der Firmen die Bremse. Die Folgen für die Region sind deutlich: Fast 80 Prozent der Betriebe rechnen mit einem Stellenabbau, rund 1.500 Jobs könnten in diesem Jahr wegfallen. Verbandschef Thomas Kaeser warnt deshalb: Oberfrankens Industrie brauche schnell handlungsfähige Politik, sonst verliere die Region wertvolle Arbeitsplätze und Wohlstand.
Mehr Infos: www.baymevbm.de/konjunkturumfrage