In Forchheim geht es am 22. März in die Stichwahl zwischen SPD-Amtsinhaber Uwe Kirschstein und Martina Hebendanz von der CSU.
Viktor Naumann, Wirtschaftsförderer und Kandidat ohne Parteinetz, holte bei der ersten Wahl 13,7 Prozent. Er positioniert sich klar in Richtung Hebendanz und damit gegen seinen jetzigen „Chef“. Sein Ziel war und ist es, einen Wechsel herbeizuführen, damit insbesondere neue Perspektiven in den Bereichen Wohnen, Wirtschaft und Soziales entstehen zum Wohle unserer Stadt, sagt Naumann gegenüber Radio Bamberg. Gleichzeitig seien die Wähler und somit alle Bürger, die ihn gewählt haben, mündig und können für sich selbst entscheiden, wem sie ihr neues Vertrauen in der Stichwahl geben wollen.
Markus Dietz von den Grünen holte 9,8 Prozent der Stimmen. Er hat sich eindeutig für den SPD Mann Kirschstein entschieden:
„Die Unterstützung für Uwe Kirchstein kommt aus langen Gesprächen, die wir in den letzten Tagen geführt haben. Wir haben sehr offen und wertschätzend gesprochen und Themen wie Radinfrastruktur, Transparenz und vor allem Klimaschutz diskutiert. Dabei konnten wir eine sehr gute Basis für die nächsten sechs Jahre intensiver, aber guter Zusammenarbeit finden.“
Auch kleine Parteien wie FDP und Linke könnten noch Stimmen beisteuern – ihre Empfehlungen stehen allerdings noch aus. Genauso wie die des Freie Wähler OB-Kandidat Manfred Hümmer. Er und seine Partei mit 10,3 Prozent Stimmen entscheiden womöglich über den Ausgang der Stichwahl.