Im Landkreis Haßberge bleibt das Wasser aus vielen privaten Gartenbrunnen teils deutlich mit Nitrat belastet. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des VSR-Gewässerschutzes von 45 Wasserproben aus den Jahren 2021 bis 2025. In etwa einem Drittel der untersuchten Proben lag der Nitratwert über dem Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter. In knapp sieben Prozent der Fälle wurden sogar Werte von über 100 Milligramm gemessen. Der Verein warnt vor den Folgen der Belastung, vor allem bei privaten Brunnen außerhalb von Wasserschutzgebieten. Zu viel Nitrat kann die Nutzung des Wassers für Mensch und Tier einschränken und auch Gewässer belasten. Der VSR-Gewässerschutz will die Entwicklung weiter beobachten und bietet auch künftig Untersuchungen für Brunnenbesitzer an.