In der Forchheimer Innenstadt entsteht ein neues Großprojekt: das Quartier Q24. Gestern wurde dafür offiziell der Spatenstich gesetzt. Bis Ende 2028 plant die VR-Bank Bamberg-Forchheim dort eine neue zentrale Filiale – verbunden mit einem modernen Büro- und Nutzungskonzept auf rund 7.600 Quadratmetern Fläche.
Geplant ist ein vielseitiges Quartier mit Bürogebäuden für insgesamt rund 200 Mitarbeitende, die teils auch vermietet werden sollen. Ergänzt wird das Ganze durch Gastronomieflächen, eine Tiefgarage sowie Fahrradstellplätze. Ein zentraler grüner Innenhof soll zudem als Aufenthalts- und Begegnungsort für die Öffentlichkeit dienen und die Innenstadt zusätzlich beleben.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Erhalt der historischen Bausubstanz: Die Villa aus dem Jahr 1897 bleibt bestehen und wird in das neue Ensemble integriert. Verbunden wird sie mit dem Neubau über ein Glasdach, sodass Alt und Neu architektonisch miteinander verschmelzen.
VR-Bank-Vorstandsvorsitzender Joachim Hausner rechnet mit einer Bauzeit bis Ende 2028 sowie mit einem Investitionsvolumen im zweistelligen Millionenbereich. Das Projekt sei damit eines der größten Vorhaben der Bank in der Region.
Auch der scheidende Forchheimer Landrat Hermann Ulm lobte das Vorhaben als wichtigen Impuls für die Innenstadtentwicklung und als Beispiel dafür, wie regionale Banken die Region langfristig stärken können.