Nach fast zwei Jahrzehnten Stillstand soll auf dem ehemaligen Maisel-Gelände in Bamberg bald neues Leben einziehen. Die Bamberger Joseph-Stiftung plant dort ein umfangreiches Stadtquartier mit Wohnungen, Schulen, Kindergärten und sozialen Einrichtungen. Ziel ist es, ein lebendiges Quartier für eine breite Schicht von Menschen zu schaffen.
Im kommenden Frühjahr soll der Bau von zunächst 70 Mietwohnungen starten, die bis Herbst 2029 fertiggestellt werden. Neben den Mietwohnungen sind auch Eigentumswohnungen geplant. Außerdem sollen zwei große Schulen der Don-Bosco- und der Regens-Wagner-Stiftung auf dem Gelände entstehen, um die Bildungsinfrastruktur im Viertel deutlich zu stärken.
Nachhaltigkeit spielt bei dem Projekt eine zentrale Rolle: Recycling, Energieeffizienz und ökologische Bauweise sollen besonders berücksichtigt werden. „Wir werden dort ein großes neues Baugebiet als ökologisches Projekt entwickeln“, sagt Markus Jakob, Vorstand der Joseph-Stiftung. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich auf einer eigens eingerichteten Webseite über das Vorhaben informieren und Fragen stellen.
Mit dem Projekt will die Joseph-Stiftung nicht nur Wohnraum schaffen, sondern ein modernes, nachhaltiges und lebendiges Quartier im Herzen Bambergs entstehen lassen.