Neues Mobilitätskonzept der Stadt Bayreuth jetzt öffentlich einsehbar

29. Juli 2024 , 09:42 Uhr

Das große, neue Mobilitätskonzept der Stadt Bayreuth ist jetzt öffentlich online für alle einsehbar. Die letzte Fassung ist etwa zehn Jahre alt. Deswegen ist das Konzept für den Stadtbereich jetzt grundlegend erneuert worden, mit Verkehrszählungen, Umfragen und Analysen. Das Motto des neuen Konzepts: „Sicher für die Menschen, gut für die Umwelt.“ Und was bedeutet das konkret für uns in der Zukunft?

Zum Beispiel will die Stadt mehrere Hundert Bushaltestellen barrierefrei gestalten. Denn die Menschen werden immer älter und das bedeutet, dass Barrierefreiheit noch wichtiger wird. Außerdem nutzen Bürger immer vielfältigere Mobilitätsangebote. Zum Beispiel E-Fahrzeuge. Dafür soll die Ladeinfrastruktur ausgebaut werden, genauso wie Leih- bzw. Sharing-Angebote. Generell soll die Infrastruktur so umgebaut werden, dass ALLE sicher am Verkehr teilnehmen können. Auch mehr Fokus auf Kinder und Jugendliche. Und dann stehen noch die Punkte Digitalisierung und „Effiziente Erreichbarkeit mit einem gut ausgebauten ÖPNV“ drin.

Mehr Infos von der Stadt:

In einem neuen gesamtstädtischen Mobilitätskonzept will Bayreuth den geänderten Mobilitätsgewohnheiten der Menschen sowie neuen Anforderungen Rechnung tragen – Leitbild und Zielkonzept auf der Homepage der Stadt nachzulesen.
Die Menschen werden immer älter, nutzen immer vielfältigere Mobilitätsangebote und hinterfragen immer öfter ihren CO2-Fußabdruck. Diese Änderungen fordern die Verwaltung, die Stadt Bayreuth für alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt den anstehenden Herausforderungen anzupassen. Das neue Leitbild für die Mobilität in Bayreuth trägt dem Rechnung: „Sicher für die Menschen, gut für die Umwelt.“ Interessierte können jetzt online auf der Homepage der Stadt Bayreuth www.bayreuth nachlesen, welche Ziele für die nächsten Jahre mit diesem Anspruch verbunden sind.
Doch welchen konkreten Herausforderungen mussten sich die Verantwortlichen für die Erstellung des gesamtstädtischen Mobilitätskonzepts stellen? Da ist zum einen der demographische Wandel mit einer älter werdenden Bevölkerung. Dadurch steigt der Stellenwert der Barrierefreiheit – und die Notwendigkeit, in den kommenden Jahren unter anderem Bushaltestellen im dreistelligen Bereich im Stadtgebiet barrierefrei zu gestalten.
Daneben nutzen die Menschen immer öfter neue Formen der Mobilität wie E-Fahrzeuge, was den Ausbau einer Ladeinfrastruktur erfordert, oder Leih- beziehungsweise Sharing-Angebote. Und nicht zuletzt muss das im Klimaschutzkonzept festgelegte Ziel der Klimaneutralität im Jahr 2040 – in etwas mehr als 15 Jahren – in das Mobilitätskonzept fließen.
„Die Verantwortlichen für das neue Mobilitätskonzept mussten bei ihrer Arbeit nicht bei null anfangen. Mit dem Aktionsplan Inklusion, der Mitgliedschaft der Stadt in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern (AGFK), dem Radverkehrskonzept und einer flächendeckenden Nahversorgung sind bereits zahlreiche Weichen für eine nachhaltige Mobilität gestellt“, bilanziert Oberbürgermeister Thomas Ebersberger. Es folgte im vergangenen Jahr eine umfangreiche Bestandsanalyse mit Verkehrszählungen, Haushaltsbefragungen oder Ortsterminen in den einzelnen Stadtteilen. Im Oktober vergangenen Jahres hatten auch die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich beim Mobilitätsforum mit ihren Vorschlägen einzubringen.
Letztendlich präsentierten Dennis Jaquet (Planersocietät Dortmund) und der Leiter des Stadtplanungsamtes, Ulrich Meyer zu Helligen, den Mitgliedern des Bauausschusses Anfang Juli dieses Jahres ein Zielkonzept mit dem Fokus auf Verkehrssicherheit und ökologischer Mobilität unter dem Motto „Sicher für die Menschen, gut für die Umwelt“. In diesem sind folgende Oberziele festgelegt:

Diese Oberziele werden durch Unterziele konkretisiert, beispielsweise durch Vorgaben für einzelne Verkehrsarten. Darüber hinaus soll in den kommenden Monaten ein Maßnahmenkatalog erstellt werden. Und in einem weiteren wichtigen Schritt beteiligt die Stadt die Öffentlichkeit bei einer Veranstaltung im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche (16. bis 22. September) am Donnerstag, 19. September. Weitere Informationen und die Möglichkeit für Anregungen gibt es unter mobil.bayreuth.de.

Das gesamte Konzept:

https://www.bayreuth.de/wp-content/uploads/2024/07/Zielkonzept_Mobilitaet_Bayreuth_gesch.pdf

bea

 

Das könnte Dich auch interessieren

06.10.2026 Luisenburg-Festspiele: Abstimmen für Publikumspreis Mit rund 137.000 verkauften Tickets blicken die Luisenburg-Festspiele in Wunsiedel in diesem Jahr auf eine der erfolgreichsten Spielzeiten ihrer Geschichte zurück. Ein Erfolg, der auch bei der Wirtschaft nicht ungesehen bleibt. Der Branchenverband „Die Deutsche Wirtschaft“ zeichnet die Luisenburg-Festspiele im November als Innovationsort 2026 aus. Eine Sonderrolle für den Theaterbetrieb, noch dazu als städtische Einrichtung, 06.10.2026 Luisenburg-Festspiele: Abstimmen für Publikumspreis Mit rund 137.000 verkauften Tickets blicken die Luisenburg-Festspiele in Wunsiedel in diesem Jahr auf eine der erfolgreichsten Spielzeiten ihrer Geschichte zurück. Ein Erfolg, der auch bei der Wirtschaft nicht verborgen bleibt. Der Branchenverband „Die Deutsche Wirtschaft“ zeichnet die Luisenburg-Festspiele im November als Innovationsort 2026 aus. Eine Sonderrolle für den Theaterbetrieb, noch dazu als städtische Einrichtung, 06.10.2026 Erneuerbare Energien: Speichersdorfer Bürgermeister in Berlin Erneuerbare Energien werden immer wichtiger, vor allem im Blick auf die weltweiten Krisen und Kriege. Deshalb macht der Bundesverband für erneuerbare Energien am Freitag eine Kundgebung in Berlin. Und einer der Sprecher ist aus unserer Region: Christian Porsch, Speichersdorfer Bürgermeister. Denn die Gemeinde Speichersdorf: Wir bezeichnen uns als Vorreiter und haben auch schon einiges in 06.10.2026 Sonderausstellung im Porzellanikon: „TATORT Porzellan(ikon). Ein Krimi in Selb“ wird verlängert Selbst in die Rolle eines Ermittlers an einem Tatort schlüpfen, die dunklen Seiten der Porzellangeschichte und Vorträge über spektakuläre Kriminalfälle: Die Sonderausstellung im Porzellanikon in Selb hat großen Zuspruch gefunden. Eigentlich wäre sie letzten Sonntag (04.10.) zu Ende gegangen. „TATORT Porzellan(ikon). Ein Krimi in Selb“ geht jetzt aber in die Verlängerung. Bis Mitte Februar (14.