Wie hoch darf die Miete in Bamberg sein – und was gilt noch als ortsüblich? Antworten darauf liefert der Mietspiegel. Der wird jetzt neu erstellt, weil die bisherigen Daten aus dem Jahr 2022 stammen und nicht mehr verlängert werden können. Neu ist vor allem die Methode: Bamberg setzt künftig auf einen sogenannten Regressionsmietspiegel, das hat der Bamberger Stadtrat gestern entschieden. Das heißt: Die Miete wird genauer berechnet – je nach Größe, Baujahr, Ausstattung und Lage einer Wohnung. Oberbürgermeister Andreas Starke sagt im Radio Bamberg Interview: „Ich empfehle, dass man sich über die Stadt den Mietspiegel besorgt. Da stehen die verschiedenen Kategorien genau drin. Da kann man auch genau ablesen, in welche Kategorie zählt meine Wohnung und was ist zulässig und was nicht.“ Der Mietspiegel soll außerdem dafür sorgen, dass sich Mieten an die aktuelle Entwicklung anpassen – aber nicht überzogen steigen. Für Vermieter dient er damit als klare Orientierung.