Morgen (12.08.) wird der neue Geh- und Radweg entlang der B289 bei Burghaig freigegeben, aber schon jetzt gibt es Kritik. Der „Allgemeine Deutsche Fahrradclub Kulmbach“ begrüßt zwar grundsätzlich das Projekt, bemängelt aber vor allem die neu errichtete Querungshilfe über die Bundesstraße. Diese sei sehr schlecht einsehbar, so stellvertretende Vorsitzende Astrid Pfitzer.
Im Nachhinein lässt sich schon sagen, dass niedrigere Mauern sinnvoller gewesen wären, weil man so überhaupt nicht einsehen kann, ob Autos kommen oder nicht. Auch was die Querung an sich angeht. Man sieht die Autos bis auf die letzten 50 Meter nicht, da die Mauer die fahrenden Autos verdeckt.
Man hätte sich auch gewünscht, so Pfitzer weiter, dass man in die Planungen mit eingebunden worden wäre. Darüber hinaus gebe es auch drängendere Probleme, v.a. einen sicheren Ausbau der Theodor-Heuss-Allee.
Das staatliche Bauamt Bayreuth, das die Maßnahme durchgeführt hat, verweist allerdings darauf, dass die offizielle Verkehrsführung für Radfahrer nicht über die Querungshilfe, sondern über den normalen Radweg und die bestehende Unterführung verläuft.