Forschende der Universität Bayreuth haben einen wichtigen Durchbruch bei einem möglichen Krebs-Wirkstoff erzielt. Erstmals ist es ihnen gelungen, zentrale Schritte bei der Entstehung des Naturstoffs Fostriecin im Labor genau nachzuvollziehen. Dabei konnten sie alle beteiligten Enzyme einzeln herstellen und zeigen, wie sie zusammenarbeiten. Das sei besonders wichtig, weil der Stoff bislang nicht in ausreichender Menge produziert werden konnte und deshalb nicht weiter erforscht wurde, heißt es in einer Mitteilung der Uni. Die neuen Erkenntnisse könnten jetzt den Weg ebnen, Fostriecin künftig gezielter und effizienter herzustellen – und damit neue Ansätze für Krebsmedikamente zu liefern.
mso