Es hat knapp nicht gereicht: die Saalfelder Feengrotten haben bei der Abstimmung zu Deutschlands Naturwunder 2026 den zweiten Platz erreicht. Gewonnen hat die Teufelsmauer bei Weddersleben im Harz. Die rund 80 Millionen Jahre alte Felsformation kam bei der bundesweiten Publikumswahl der Heinz Sielmann Stiftung und des Deutschen Wanderverbands auf 30, 5 Prozent der abgegebenen Stimmen. Die Thüringer Feengrotten, die laut Guinness World Records, als die „farbenreichsten Schaugrotten der Welt“ gelten, kamen auf 24.5 Prozent. Platz 3 erreichte das Brenner Moor in Schleswig-Holstein. Insgesamt haben sich in den vergangenen sieben Wochen knapp 32.000 Menschen an der Online-Abstimmung beteiligt, bei der neun Naturwunder zur Auswahl standen.