An der Hochschule Hof ist ein neues Forschungsprojekt zur Digitalisierung von Kleinkläranlagen gestartet. Gemeinsam mit einer Firma für Umwelttechnik entwickeln Wissenschaftler ein KI-gestütztes System. Ziel ist es, Wartungen an Kläranlagen künftig bedarfsgerecht statt nach festen Intervallen zu planen.
Dafür wertet die KI Betriebs- und Messdaten aus und kann mögliche Störungen so frühzeitig erkennen. Das könnte Ausfälle verhindern und die Betriebssicherheit erhöhen, heißt es von der Hochschule Hof.
Im Mittelpunkt steht die Verbindung von Erfahrungswerten mit moderner Datenanalyse. Das Projekt läuft seit Anfang April und ist vom Bund gefördert. Die Beteiligten sehen darin einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Wasserwirtschaft im ländlichen Raum.