Seine Attacke auf den Hofer Judoka Timo Cavelius bei einem Bundesliga-Kampf hat für Entsetzen gesorgt, jetzt hat sich der georgische Gastkämpfer Akaki Japaridze auf Instagram zu Wort gemeldet. Er hatte Cavelius krankenhausreif geprügelt und ihm den Kiefer gebrochen. Laut Japaridze sei der Vorfall nicht wegen der sportlichen Niederlage passiert. Cavelius habe sich ihm gegenüber ehrverletzend sowohl verbal als auch durch Gesten verhalten. Cavelius will das so nicht stehen lassen. Sein Jubel habe seinem eigenen Team gegolten und sei Ausdruck der Freude über den gewonnenen Kampf gewesen. Es sei zu keinem Zeitpunkt seine Absicht gewesen, Japaridze als Sportler zu demütigen oder ihn als Georgier zu beleidigen. Cavelius musste seinen Kiefer mit drei Platten fixieren lassen und jetzt noch zehn bis zwölf Wochen warten, bis er wieder kämpfen kann. Die Judo-WM in Baku verpasst er deshalb.