Wie hier bei Radio Bamberg berichtet, hat am Mittwoch in Forchheim ein Hund ein vierjähriges Kind angegriffen und gebissen. Der Halter des Hundes fuhr im Anschluss davon, ohne seine Personalien anzugeben. Die Polizei ermittelt in diesem Fall. Die Tierrechtsorganisation Peta nimmt den Vorfall in einer aktuellen Pressemitteilung als Anlass, in Bayern die Einführung eines sogenannten Hundeführerschein zu fordern. Meist liege das Problem nicht bei den Hunden selbst, sondern bei den Halterinnen und Haltern, heißt es in der Mitteilung. Viele hätten Schwierigkeiten, das Verhalten der Tiere richtig zu interpretieren und zu verstehen. Peta stützt die Forderung auf eine Umfrage aus dem Jahr 2023, in der 68 Prozent der Befragten einen solchen Hundeführerschein befürworten. In Niedersachsen müssen Hundehalter bereits seit 2013 einen Sachkundenachweis vorlegen, in Österreich wird ein Hundeführerschein Mitte des Jahres eingeführt.