Gut vier Tonnen tote Fische hat der Fischereiverein Ende August aus der Kulmbacher Kieswäsch geholt – erstickt durch Sauerstoffmangel. Ein Runder Tisch im Rathaus hat sich jetzt damit beschäftigt, wie es mit dem Badesee in Zukunft weitergehen kann. Oberbürgermeister Ralf Hartnack ging es dabei nicht darum, auf jede Frage sofort eine fertige Antwort zu finden. Viel mehr ging es darum, die Erkenntnisse der vergangenen Wochen zusammenzutragen und mögliche Maßnahmen für die Zukunft zu besprechen, so Hartnack. Mit dabei waren Vertreter aus Behörden, Wissenschaft, Fischerei, Landwirtschaft und Naturschutz und verschiedene Nutzergruppen. Die Beteiligten sind sich einig, dass die unterschiedlichen Expertisen künftig stärker zusammengeführt werden sollen. Ziel ist es, die Kieswäsch langfristig ökologisch zu stabilisieren. Die Stadt will den Austausch mit den beteiligten Behörden, Organisationen und Nutzergruppen fortsetzen.