Mehr als vier Jahre schon hält der Ukrainekrieg an – weiterhin ohne Sicht auf ein Ende. Viele Hilfsorganisationen unterstützen deshalb Menschen in den Kriegsgebieten, darunter auch die Nächstenhilfe in Hof. Regelmäßig transportieren sie Lebensmittel, Hygieneartikel und ganze Einrichtungen in die Krisengebiete. Seit Ende April ist der Hilfsgütertransport wieder sicher zurück in Hof. Bereits jetzt plant die Nächstenhilfe ihren nächsten Hilfsgütertransport. Der Koordinator und Kassenverwalter der Nächstenhilfe Hof, Gerhard Täuber:
„Wir haben den nächsten Transport im November geplant. Das heißt jetzt, die Vorbereitungen laufen schon wieder. Es kommen schon wieder Anfragen und sagen: „Ich habe hier etwas abzugeben und dort etwas abzugeben.“ Das heißt, wir holen wieder die Sachen von den Leuten ab, die es nicht selbst bringen können. Wir lagern das halt entsprechend in unserem Lager ein und dann werden auch wieder die Spendenbriefe herausgehen.“
Neben zahlreichen Oster-Care-Paketen beim letzten Transport konnte die Nächstenhilfe auch eine weitere Bäckerei aus den Gerätschaften der ehemaligen Bio-Bäckerei aus Münchberg erfolgreich aufbauen. Außerdem konnten die Helfer einen vollausgerüsteten gebrauchten Feuerwehrlastwagen aus Döhlau an die Gemeinde Sumy übergeben.
Der Koordinator möchte diesen Samstag eine Bilanz zum letzten Transport in Form eines Vortrags ziehen. Der öffentliche Vortrag beginnt um 19 Uhr in der Freien Christengemeinde am Schlossweg in Hof.