Nach Erfolg in den letzten Jahren: Stadt Kulmbach geht wieder vorbeugend gegen den Eichenprozessionsspinner vor

13. Mai 2024 , 18:13 Uhr

In den letzten Jahren waren die Spritzaktionen sehr erfolgreich. Deswegen geht die Stadt Kulmbach auch dieses Jahr vorbeugend gegen den Eichenprozessionsspinner vor, teilt das Rathaus mit.
Da die Eichen in diesem Jahr wesentlich früher ausgetrieben haben, startet die Behandlung der Bäume jetzt. Damit alles klappt, ist das Zeitfenster eng: in zirka vier bis sechs Wochen müssen rund 2.000 Eichen behandelt werden. Teilweise mehrmals.
Die Stadt hat dafür vor Jahren eine spezielle Verneblungsspritze angeschafft, die den Sprühnebel bis in die 30 Meter hohen Baumkronen bringt. Das Mittel wird aus dem Pflanzensaft des tropischen Neembaumes gewonnen und mit Wasser gemischt. Für den Menschen und Bienen beispielsweise ist es nicht schädlich.

Die Brennhaare des Eichenprozessionsspinners können beim Menschen allergische Reaktionen auslösen. Von Juckreiz auf der Haut bis zu Atembeschwerden.

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