Zahlreiche Projekte ist Stefan Pöhlmann in den vergangenen 18 Jahren angegangen. Doch jetzt hört er als Bürgermeister von Helmbrechts auf. Ob der Ausbau der Alten Weberei, das Hotel Villa Weiß oder die Sanierung der Villa Pittroff – Pöhlmann ist stolz auf die Stadtentwicklung, will sich die aber nicht auf die eigenen Fahnen schreiben. So etwas gehe nur gemeinsam:
Ich bin sehr froh, dass wir die ganzen 18 Jahre hindurch und ganz besonders in den letzten sechs Jahren einen absolut kooperativen Stadtrat hatten, wo also Parteipolitik oder persönliche Angelegenheiten überhaupt keine Rolle gespielt haben, bei niemanden der 20 Mitglieder, und es immer sehr sachlich zugegangen ist.
Weitere Projekte wie die Kirchberg-Gaststätte, das Seifferts-Haus oder die Sanierung der Grund- und Mittelschule sind auf dem Weg.
Zeitweise war Helmbrechts auch Spitzenreiter bei den Gewerbesteuer-Einnahmen im Landkreis Hof. In letzter Zeit hat die Stadt, wie andere Kommunen auch, wieder mit mehr Herausforderungen zu kämpfen. Trotzdem sieht Pöhlmann die Stadt am Ende seiner Amtszeit gut für die Zukunft aufgestellt. Doch auch in den letzten Tagen gibt es noch einiges zu tun:
Es tauchen auf einmal noch alle möglichen Themen auf, wo man gedacht hat, die sind schon längere Zeit erledigt. Das ist ganz interessant. Natürlich wird auch noch in den letzten Tagen dann die Amtsübergabe stattfinden mit Pascal Becher. Er wird dann am 4. Mai sich hier reinsetzen und kann hier übernehmen, weil er einfach das Know-how hat.
In den kommenden Wochen freut sich Stefan Pöhlmann erstmal auf Urlaub und mehr Freizeit:
Zeit, die ich natürlich auch meiner Familie widmen möchte. Wir haben jetzt drei erwachsene Kinder, die jetzt also schon Ende 20, auf die 30 zugehen und schon 30 sind. Da merkt man dann, wie schnell sie groß sind. Da hab ich sicherlich viel verpasst. Wenn ich das eine oder andere nachholen kann, dann macht mir das auch viel Spaß.
Im Herbst will sich Pöhlmann einem neuen Job widmen. Dem Helmbrechtser Stadtrat bleibt er treu. Auch als Kreisvorsitzender des BRK-Kreisverbands Hof bleibt er weiter engagiert.