Im Frühjahr hat die Polizei vier mutmaßliche IS-Kämpfer in Sachsen festgenommen, darunter auch in Plauen. Jetzt hat die Generalstaatsanwaltschaft Dresden Anklage gegen die Verdächtigen erhoben. Bei den Beschuldigten handelt es sich um vier Iraker zwischen 27 und 43 Jahren, teilte die Behörde mit. Die Männer müssen sich wegen der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland verantworten. Sie sitzen in Untersuchungshaft. Sie sollen vor rund zehn bis zwölf Jahren unabhängig voneinander als Kämpfer oder Grenzschützer für verschiedene IS-Verbände im Irak tätig gewesen sein. Alle sollen dafür Geld vom IS bekommen haben. Eine Bedrohungslage für Deutschland hatte sich nicht ergeben. Das Oberlandesgericht Dresden muss jetzt darüber entscheiden, ob es die Anklagen zulässt.