Vor dem Landgericht Bamberg beginnt heute das Hauptverfahren gegen einen 50-jährigen Mann. Die Zentralstelle Cybercrime wirft ihm vor, durch Internet-Investmentbetrug einen Schaden von mehr als 52 Millionen Euro verursacht zu haben.
Nach Angaben der Ermittler leitete der Angeklagte von 2014 bis 2019 ein Callcenter in Albanien mit rund 600 Mitarbeitern und betrieb mindestens 28 Plattformen, auf denen Anleger ihr Geld verloren. Zudem soll er Software für betrügerisches Cybertrading entwickeln lassen haben – knapp 400 Plattformen sollen so entstanden sein. Insgesamt wurden rund 540 Opfer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz geschädigt.
Das Urteil könnte Ende Februar fallen.