Die Museen der Stadt Bamberg blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück: Knapp 44.000 Gäste besuchten die Ausstellungen im Historischen Museum und in der Villa Dessauer, trotz der Schließung eines Standorts wegen Sanierungsarbeiten. Besonders gefragt waren die Jubiläumsschau „Vor 1000 Jahren. Leben am Hof von Kunigunde und Heinrich II.“, die Sommersaison-Ausstellung „Re-Call“ und die aktuelle Sonderausstellung „Wünsch dir was! Make a Wish!“. In der Villa Dessauer zogen die „Fotografischen Inszenierungen“ von Uwe Gaasch sowie die Ausstellungen des BBK Oberfranken und des Kunstvereins Bamberg viele Besucher an.
Auch die Kulturelle Bildung der Museen erfreute sich großer Nachfrage: Knapp 4.400 Teilnahmen wurden gezählt, rund 1.000 mehr als im Vorjahr. Besonders beliebt waren Künstlergespräche, die Vortragsreihe „Uni im Museum“ sowie Angebote für Kita-Gruppen, Schulklassen und Kindergeburtstage.
Für 2026 setzen die Museen auf zwei große Sonderausstellungen: Vom 27. März bis 1. November zeigt das Historische Museum die „Mauern der Macht. Die Alte Hofhaltung in Bamberg“ und macht den historischen Ort auf dem Domberg lebendig. In der Villa Dessauer können Besucher ab 1. Oktober bis 28. Februar 2027 die Ausstellung „Lichtakkord. Andreas Herzau fotografiert die Bamberger Symphoniker“ erleben.
Zusätzlich sind im Historischen Museum weitere Highlights geplant, darunter eine Präsentation zum 250. Geburtstag von E.T.A. Hoffmann und die Intervention „Feuer. Farbe. Licht – Emaillewelten“ von Kunststipendiatin Nora Kovats. Mit der Eröffnung der Sonderausstellung „Mauern der Macht“ sind dann auch wieder die wertvollen Dauerausstellungen der Welterbestadt, wie „Bilderspaziergang“ oder „Jüdisches in Bamberg“, zu besichtigen.
Dr. Fabian Ludovico zieht ein positives Fazit: Trotz finanzieller Herausforderungen konnten die Museen ihr Publikum steigern und bieten auch 2026 wieder ein vielfältiges Programm.