Morgen (13.09.) ist Welt-Sepsis-Tag. Eine Krankheit, an der in Deutschland alle sechs Minuten ein Mensch stirbt. Astrid Wendlik aus Pegnitz ist erste Vorsitzende der Deutschen Sepsis-Hilfe. Sie sagt:
Unbehandelt führt die Sepsis immer zum Tod. Die Sepsis muss sehr früh erkannt werden, damit man den Menschen retten kann. Es gibt 285.000 bis 320.000 Erkrankte. Davon stirbt ein gutes Drittel. Drei Viertel aller Überlebenden behalten Spätfolgen zurück.
Die Folgen können sein: Psychische Belastungen, Müdigkeit, Koordinationsprobleme und auch Schluckbeschwerden können die Patienten noch viele Jahre später beschäftigen. Um über die Krankheit zu informieren hat die Deutsche Sepsis-Hilfe jetzt ein Kinderbuch herausgebracht, da es unheimlich schwierig sei Kindern eine Sepsis zu erklären, sagt Wendlik.