Die Möbelbranche im Coburger Land steht weiter unter Druck. Hauptproblem ist die anhaltende Kaufzurückhaltung der Menschen. Aber: die Traditionsbranche sieht auch Chancen für die Zukunft. Bei den Hausmessen Oberfranken wurde klar, dass die Hersteller auf neue Ideen und Speziallösungen, Qualität und kurze Wege setzen. Damit wollen sich Firmen wie Winzer, W. Schillig oder Ponsel trotz der schwachen Nachfrage am Markt behaupten. Hoffnung macht dabei unter anderem auch, dass Produktion und Transport im Ausland teurer werden und heimische Hersteller dadurch wieder konkurrenzfähiger werden könnten. Auch der direkte Kontakt zu den Kunden soll wichtiger werden – etwa durch Werksverkäufe und offene Showrooms. Landrat Straubel sieht darin die Chance, die Region wieder stärker als Standort der Polstermöbelindustrie sichtbar zu machen.
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Von links: Andrea Stammberger, Sebastian Straubel, Tom Schultheiß (Bürgermeister der Gemeinde Ebersdorf) und Martin Schmitz.