Die JU Kronach fordert, dass sich der Landkreis und die Stadt Kronach als Modellregion für Bürokratieabbau bewerben. Hintergrund sind Pläne der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag und der Regierung. Sie wollen in Zukunft, dass jeder Bezirk eine Modellregion hat, die von Vorgaben im Landesrecht abweichen kann. So soll überflüssige Bürokratie abgeschafft und Verfahren beschleunigt werden können. Das wäre eine große Chance für den Landkreis, sagt JU Kreistagsfraktionsvorsitzender Markus Oesterlein. Aktuell würden wegen unnötiger Bürokratie viele gute Projekte in der Wirtschaft aber auch im sozialen Bereich gebremst oder verhindert. Ziel müsse es sein, die Stadt und den Landkreis Kronach als Vorreiter für moderne, bürgernahe Verwaltung in Oberfranken zu positionieren, so Oesterlein.
Er fordert zusammen mit JU-Ortssprecher Michael Müller und Ortsvorsitzender Fabian Kotschenreuther, dass sich der Landkreis und die heimische Wirtschat zusammen überlegen, mit welchem konkreten Vorschlag man an die Regierung herantreten könne. Dabei signalisiert die JU ihre volle Unterstützung, den Prozess konstruktiv zu begleiten, heißt es in der Mitteilung.