In Trebgast wird es im April einen Bürgerentscheid darüber geben, ob auf dem so genannten Steilweg oberhalb von Trebgast ein Wohnhaus gebaut werden darf. Der Trebgaster Gemeinderat hat in seiner Sitzung diese Woche das Bürgerbegehren „Kein Neubau am Steilweg oberhalb von Trebgast“ für zulässig erklärt.
Initiatoren sind Claus und Susanne Rottenbacher aus Berlin, die vor einigen Jahren in Trebgast ein Haus gekauft haben und zugezogen sind. Ihnen geht es um ein Nachbargrundstück mit Biotop, auf dem ein Wohnhaus gebaut werden soll. Der Gemeinderat müsste dafür den Bebauungsplan ändern. Da werde ohne Not Natur zerstört, so das Argument der Initiatoren. Sie hatten Unterschriften gesammelt und die dem Trebgaster Bürgermeister übergeben.
Termin für das Bürgerbegehren in Trebgast zu der geplanten Villa am Steinweg ist der 19. April. Die Initiatoren haben außerdem eine Petition dazu im Landtag eigereicht.
Claus uns Susanne Rottenbacher fordern außerdem eine Art Masterplan für die Entwicklung von Trebgast. Es brauche Wohnraum im größeren Stil im Ort und eine Umkehr des Abwärtstrends der Gemeinde, den sie diagnostizieren. In den letzten Jahren hätten vier Gewerbebetriebe in Trebgast zu gemacht.