Seit Mai 2024 sitzt er in Untersuchungshaft. Im Januar soll dem mutmaßliche Kopf der Betrugsgruppe „Milton Group“ vor dem Landgericht Bamberg der Prozess gemacht werden. Der 50-Jährige soll jahrelang Anleger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz um Millionenbeträge betrogen haben. Das teilt die Zentralstelle Cybercrime Bayern mit Sitz in Bamberg mit.
Die Täter sollen über Callcenter in mehreren Ländern Anleger auf falsche Plattformen gelockt haben. Oft wurden prominente Personen als Lockmittel eingesetzt. Die versprochenen Gewinne gab es nie. Allein in Deutschland entstand dadurch ein Schaden von rund 52 Millionen Euro, weltweit mindestens 180 Millionen Euro. Dem Angeklagten selbst sollen etwa 29 Millionen Euro zugeflossen sein. Auch weitere Mitglieder der Gruppe sitzen in Untersuchungshaft.