Die Metropolregion Nürnberg will „Welt-Agrarkulturerbe“ werden – und davon könnte auch die Region Bamberg-Forchheim profitieren. Die Bewerbung wurde jetzt auf der Grünen Woche in Berlin vorgestellt. Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer lobte die Region als Vorzeigemodell für das Zusammenspiel von Stadt und Land und sicherte seine Unterstützung zu.
Im Mittelpunkt der Bewerbung stehen typische Formen der regionalen Landwirtschaft, die sich über die gesamte Metropolregion erstrecken – vom Gemüseanbau im Nürnberger Land über die Karpfenteichwirtschaft im Aischgrund bis hin zu den Streuobstwiesen in der Fränkischen Schweiz. Auch der Bamberger Landrat und stellvertretende Ratsvorsitzende der Metropolregion, Johann Kalb, unterstützt die Bewerbung. Er betont, dass die Landwirtschaft in der Region nicht nur Lebensmittel liefere, sondern die Kulturlandschaft präge und die Region lebenswert mache. Die Entscheidung der Welternährungsorganisation FAO wird im Laufe des Jahres erwartet. Sollte die Bewerbung erfolgreich sein, wäre die Metropolregion Nürnberg die erste Region in Deutschland, die den Titel „Welt-Agrarkulturerbe“ erhält.