Im Prozess um die Messerattacke auf dem Coburger Schlossplatz sind auch am zweiten Verhandlungstag die Hintergründe der Tat im Dunkeln geblieben. Das berichtet die Neue Presse. Der 26-jährige Angeklagte soll im August vergangenen Jahres auf zwei junge Männer eingestochen und sie verletzt haben. Die beiden Opfer schilderten den Angriff vor Gericht, wollten zu einem möglichen Streit im Vorfeld aber keine Angaben machen. Das Gericht und die Staatsanwaltschaft zweifeln an ihren Aussagen und warnten mehrfach vor möglichen Falschaussagen. Eine Rechtsmedizinerin erklärte, die Messerstiche hätten lebensgefährlich sein können. Die Staatsanwaltschaft prüft deshalb inzwischen auch den Vorwurf des versuchten Mordes. Der Prozess wird am 7. Juli fortgesetzt.