Die oberfränkischen Landräte fordern vom Freistaat mehr Unterstützung für die Kommunen. Bei einem Treffen mit Finanzstaatssekretär Martin Schöffel ging es vor allem um die angespannte Finanzlage. Rund zehn Prozent der oberfränkischen Gemeinden haben derzeit keinen genehmigungsfähigen Haushalt. Die Landräte wollen deshalb unter anderem eine bessere finanzielle Ausstattung und weniger Bürokratie.
Auch das neue Bayerische Modellregionengesetz soll möglichst flexibel genutzt werden.
18 konkrete Vorschläge zur Vereinfachung haben die Landkreise bereits beim Innenministerium eingereicht. Dabei geht es zum Beispiel um Erleichterungen im Bau- und Denkmalschutzrecht.
Ein weiterer Schwerpunkt bei dem Gespräch war die Mobilität im ländlichen Raum. Die Landräte fordern, dass der Freistaat seine ÖPNV-Förderung an die gestiegenen Kosten anpasst. Denn steigende Personal- und Treibstoffkosten belasteten die Landkreise immer mehr.
Im Bild von links nach rechts: Bezirkstagspräsident Henry Schramm, Florian Wiedemann (Landrat Bayreuth), Peter Berek (Landrat Wunsiedel), Sebastian Straubel (Landrat Coburg), Dr. Oliver Bär (Landrat Hof), Florian Luderschmid (Regierungspräsident von Oberfranken), Finanzstaatssekretär Martin Schöffel, Johannes Maciejonczyk (Landrat Bamberg), Hanngörg Zimmermann (Landrat Forchheim)