Der Main führt derzeit deutlich weniger Wasser als üblich. Deshalb gilt zwischen der Landesgrenze bei Kahl und Bamberg aktuell die zweite von drei Warnstufen des „Alarmplans Main Gewässerökologie“. Auch im Landkreis Bamberg ist die Lage besonders im Blick: An der Messstelle bei Trunstadt wurden zuletzt nur 26,2 Kubikmeter Wasser pro Sekunde im Drei-Tages-Mittel gemessen. Normal sind dort im Jahresdurchschnitt rund 110 Kubikmeter.
Die niedrigen Wasserstände wirken sich auch auf die Schifffahrt aus. Zwar ist sie auf dem Main weiterhin möglich, allerdings kommt es zu Verzögerungen und Wartezeiten. Zwischen Main und Rhein sind wegen der niedrigen Pegelstände am Rhein derzeit 20 bis 25 Prozent weniger Schiffe unterwegs. Wassertemperatur und Sauerstoffgehalt des Mains sind laut Bezirksregierung aktuell noch unkritisch.