In seiner jüngsten Sitzung hat sich der Wunsiedler Stadtrat noch einmal mit der geplanten Talstation für die Luisenburg-Festspiele auf dem ehemaligen Unglaub-Areal beschäftigt. Nach neuen Berechnungen liegen die Kosten für die Talstation jetzt bei über 24,8 Millionen Euro. Damit ist das Projekt teurer als ursprünglich geplant – im Vergleich zur letzten Berechnung konnten aber bereits mehr als 700.000 Euro eingespart werden. Ein großer Teil der Kosten soll über Fördermittel gedeckt werden. Wunsiedels Bürgermeister Nicolas Lahovnik:
„Wir holen unsere Festspiele in die Stadt hinein und schaffen wichtige Probenräume, Werkstatträume und vieles, vieles mehr, damit unsere Festspiele professionell arbeiten können, und wir hier auch am Eingang zur Stadt ein würdiges Stadtbild gewährleisten.“
Für die Luisenburg-Festspiele bleibt nach aktuellem Stand ein Eigenanteil von knapp zweieinhalb Millionen Euro. Jetzt geht es darum, die höchstmögliche Förderung zu generieren. Die Arbeiten sollen dann im zweiten Quartal 2027 starten.