Wunsiedel streitet über Theater: Die Luisenburg-Festspiele zeigen im kommenden Jahr „Er ist wieder da“ – eine Satire, in der Adolf Hitler in der Gegenwart auftaucht. Viele kritisieren, dass die Stadt jahrzehntelang mit Neonaziaufmärschen zu kämpfen hatte. Die künstlerische Festspielleiterin Birgit Simmler findet, dass man über den Nationalsozialismus im Allgemeinen und Hitler im Speziellen sehr wohl lachen darf.
Humor sei ein gutes Instrument, um sehr ernsthafte Themen aufzubrechen. Und am Ende: Jede handelnde Person der Geschichte bleibe ein Mensch. Und natürlich dürfe man über Menschen lachen und natürlich müsse man Menschen auch menschlich darstellen, so Simmler.
„Er ist wieder da“ ist eine von fünf Eigenproduktionen, die im kommenden Jahr auf der Felsenbühne laufen.