Aufgrund der anhaltenden Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 33 Grad und dauerhaftem Sonnenschein gilt in großen Teilen Oberfrankens aktuell die höchste Waldbrandgefahrenstufe fünf. Um potenzielle Brände frühestmöglich zu entdecken, ordnete die Regierung von Oberfranken Beobachtungsflüge der Luftrettungsstaffel Bayern an. Heute war auch der Bamberger Förster Felix Reichelt als Luftbeobachter im Einsatz.
„Es ist einfach so, dass jede Minute zählt, wenn so ein Waldbrand in der Entstehungsphase ist. Je früher man einen Waldbrand erkennen kann und auch die Einsatzkräfte, die dann erst Maßnahmen erste Löschmaßnahmen vor Ort durchführen. Je schneller das passiert, umso geringer sind die Schäden an den Waldflächen. Dementsprechend ist eine Luftbeobachtung, um eben dieses schnelle Eingreifen zu ermöglichen, sinnvoll.“
Und bei Temperaturen über 30 Grad sei die Gefahr durchaus gegeben, dass es zu einem Brandereignis kommen könnte, so Reichelt weiter.