Vor dem Landgericht Nürnberg hat heute der Prozess gegen einen 53-Jährigen aus Mittelfranken wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes begonnen. Der Angeklagte hat die Vorwürfe zum Prozessauftakt weitgehend eingeräumt. Er bereue seine Taten zutiefst und habe bereits Schmerzengeld an das Opfer gezahlt, sagt die Verteidigung. Laut Anklage soll der 53-jährige Angeklagte über Jahre ein Mädchen auf den Philippinen per Messenger zu sexuellen Handlungen angewiesen und dafür Geld die Mutter des Mädchens gezahlt haben. Der Mann sitzt seit Mai vergangenen Jahres in Untersuchungshaft. Der Fall hat auch bei uns in der Region Aufmerksamkeit erregt, weil die Cybercrime-Stelle in Bamberg im April draüber berichtet hatte.
red