Der kalte und schneereiche Winter macht sich auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Allerdings ist die Zahl der Arbeitslosen im Januar nur unwesentlich höher gewesen als im Januar 2025, als der Winter sprichwörtlich floppte. Beim saisonüblichen Anstieg gibt es große Unterschiede in der Region. So gab es im Landkreis Kronach traditionell den höchsten Anstieg (+18 Prozent). Hier arbeiten besonders viele Menschen in witterungsabhängigen Berufen und melden sich vorübergehend arbeitslos. Der niedrigste Anstieg wurde in der Stadt Coburg (+7,3 Prozent) verzeichnet. Mit Blick auf die Gesamtsituation sieht die Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg eine angespannte Lage. Das neue Jahr ist laut Agenturchef Trebes schon mit Insolvenzen und Massenentlassungen gestartet. Es gebe aber auch Firmen, die expandieren und Personal aufbauen. Insgesamt gibt es auf dem Stellenmarkt weniger Jobangebote. Fachkräfte haben aber nach wie vor die besten Chancen. Am deutlichsten ist dabei die Zahl der Helferstellen zurückgegangen. Deshalb betont die Agentur noch einmal, wie wichtig eine Ausbildung ist.