Die Bayreuther CSU-Bundestagsabgeordnete Silke Launert fordert, dass 18- bis 21-Jährige grundsätzlich nach Erwachsenenstrafrecht behandelt werden. Bisher gilt hier noch das Jugendstrafrecht. Launert sagt: Wer mit 18 wählen darf, Verträge abschließen kann und volle Rechte hat, soll auch für seine Straftaten voll Verantwortung übernehmen. Vor allem bei schweren Straftaten sieht sie ein Problem, weil Gerichte nach ihrer Einschätzung da zu oft Jugendstrafrecht anwenden. Das schwäche das Vertrauen in den Rechtsstaat. Reifeverzögerungen sollen weiterhin berücksichtigt werden, aber über andere Wege. Hintergrund für ihre Forderung ist das CDU/CSU-Bundestagswahlprogramm 2025. Dort steht die Forderung unter dem Motto: „Gleiche Rechte, gleiche Verantwortung.“
fh