Mit dem Ende der Winterzeit rückt der Berufsverkehr wieder stärker in die Dämmerung – und damit steigt auch das Risiko für Wildunfälle. Davor warnt jetzt das Landratsamt Bamberg.
Vor allem in den frühen Morgen- und Abendstunden sind Rehe, Wildschweine und anderes Wild besonders aktiv und queren häufig in Gruppen die Straßen. Autofahrer sollten deshalb langsamer fahren und bremsbereit sein. Von riskanten Ausweichmanövern raten die Experten ab – sie enden oft schlimmer als ein Zusammenstoß.
Kommt es doch zu einem Unfall, gilt: Warnblinkanlage einschalten, Warnweste anziehen, die Unfallstelle absichern und Polizei oder Jagdpächter informieren. Verletzte Tiere sollten auf keinen Fall angefasst werden.
Bundesweit passieren laut Statistik täglich rund 750 Wildunfälle – also etwa alle zwei Minuten einer.