Der Münchner Anwalt der ehemaligen Wirtin der Kulmbacher Kommunbräu, Christos Periperidis, wird es laut Bayerische Rundschau in Zukunft unterlassen, den Braumeister der Kommunbräu, Alexander Matthes, als größten Kriminellen von Kulmbach zu bezeichnen. Mit dieser Einigung vor dem Oberlandesgericht in Bamberg könnte jetzt endgültig ein Schlussstrich gezogen sein unter dem Kommunbräu-Drama von vor zwei Jahren.
Der Kernkonflikt zwischen der ehemaligen Wirtin Foteini Batzaka und der Brauerei-Genossenschaft der Kulmbacher Kommunbräu begann im April 2024. Er eskalierte über Monate hinweg. Während die Kommunbräu längst wieder in ruhigen Fahrwassern unterwegs ist, gab es die juristische Aufarbeitung der diversen Anzeigen. In der Hauptsache hatte Wirtin Batzaka ihre Schadensersatzklage verloren.
Vor dem Oberlandesgericht in Bamberg ging es jetzt um ehrverletzende Aussagen, die der Münchner Anwalt der Ex-Wirtin über den Kommunbräu-Braumeister Alexander Matthes verbreitet hatte. Die Forderung von Braumeister Matthes auf Schmerzensgeld hat das Gericht aber abgewiesen. Die getätigten Äußerungen hätten nicht die dafür erforderliche Schwere einer Persönlichkeitsverletzung erreicht, so die Begründung.