An vielen Landstraßen in der Region stehen aktuell wieder grüne Amphibienzäune. Bei den milderen Temperaturen wandern die Kröten zu ihren Laichplätzen. Freiwillige bauen die Zäune auf, um die Tiere vor dem Tod auf der Straße zu retten. Entlang der Zäune graben sie Eimer in die Erde, in die die Kröten reinfallen. Vor allem in der Dämmerung sind die Kröten aktiv. Dann gehen auch Anna Haderdauer und weitere Betreuer in Tennach los, um die Amphibien einzusammeln und sicher über die Straße zu bringen. Sie hat eine Bitte an alle Autofahrer:
Bitte achten Sie auf die Sicherheit der Betreuer, die da unterwegs sind. Gut sichtbar mit Warnwesten und Kopflampen ausgestattet in den Abendstunden. Bitte bremsen Sie für uns und die Amphibien ab.
Am Mittwochabend sind einige Autofahrer zu schnell an den Betreuern vorbei gefahren und haben dabei viele Kröten überfahren. Etwa vier Wochen stehen die Amphibienzäune entlang der Straßen in der Region. m vergangenen Jahr haben Anna Haderdauer und weitere Freiwillige um die 1.700 Kröten allein in Tennach eingesammelt.